Walt Disneys & Pixar

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SoraUltima
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Walt Disneys & Pixar

von SoraUltima am 05.08.2011 21:23

Tja wer kennt nicht Disney?
Nahezu jeder wird ja mit den Zeichentrickfilmen aus dem Disneystudios groß. Jeder kennt die Filme und viele von ihnen wurden zu Millionenerfolgen.
Zu meinem Leidwesen hatten auch die Disney-Studios mal schlechte Zeiten. Im Jahre 2003 sind die Animation-Studios geschlossen worden, da Filme wie "Der Schatzplanet" nicht so erfolgreich waren. nfang 2007 verkündete die derzeitige Geschäftsführung der Disney Animation Studios, darunter John Lasseter, seines Zeichens Chief Creative Officer, die Rückkehr Disneys zur traditionellen 2D Animation. Schon 2006 wurden erste Überlegungen laut, die Zeichentricksparte wiederzubeleben. Ende 2009 kam mit "Küss den Frosch" der erste handgezeichnete Animationsfilm seit "Die Kühe sind los" in die Kinos.

Eine Liste mit allen Filmes findet ihr hier: Liste der Disney Filme

meine persönlichen Favoriten sind
König der Löwen - meiner Meinung nach der beste Disney Film überhaupt.
Schöne und das Biest - einfach hammergenial gemacht dieser Film. Die restaurierte Version ist natürlich um Klassen besser
Tarzan - Hammer Film mit wunderschöner Musik von Phil Collins. *bird hearts* Hab ich damals im Kino gesehen und das war Wahnsinn^^
Mulan - ein Film der im alten China spielt. Einfach toll gemacht. Auserdem liebe ich Mushu. xD
Rapunzel - Neu verföhnt - der neuste Film, sehr schön gemacht^^

Eigentlich sind alle Filme von Disney toll, aber diese sind für mich haöt was besonderes^^
Neben Disney gibt es natürlich auch die

Pixar Animation Studios
die eigentlich mit zu Disney gehören
Von Pixar stammen Filme wie "Findet Nemo" oder "Cars"
der wohl erfolgreichste Picar Film ist und bleibt "Toy Story" Dies ist auch mein eindeutiger Favorit. Neben dem zweiten Teil und dem dritten der lange auf sich warten lies.
Pixar-Filme

Aber auch Ratatouille ist einfach ein Meisterwerk. Die kleine Ratte die versucht in einem pariser fünf-Sterne Restaurant zu kochen. Ich glaub Remy hieß sie, is schon ein Weilchen her. xD

Findet Nemo - hach ja...den muss man einfach mal gesehen haben. Total süß und auch etwas traurig.

Cars - gefiel mir am Anfang überhaupt nicht, aber später fand ich es nicht schlecht. Die Idee mit den sprechenden Autos ist schon einzigartig. Mal sehen vielleicht seh ich mir mal den zweiten Teil an der jetzt kommt.

Es gibt auch Filme die ich überhaupt nicht kenne, wie der Film mit dem Roboter der die Erde aufräumt oder das mit dem fliegenden Haus. Letzteres wird wohl nicht so interessant sein, aber das mit dem kleinen Roboter werd ich mir irgendwann nochmal ansehen.^^


Jetzt erzählt mal wie ihr die Filme findet und was so eure Favoriten sind. *g ansage*

Antworten Zuletzt bearbeitet am 05.08.2011 21:27.

Katta

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Re: Walt Disneys & Pixar

von Katta am 06.08.2011 11:23

Also ich bin auch ein großer Fan von Disney und Pixar-Filmen!

Meine Lieblinge sind:
Cars und Cars2: Den Ersten habe ich auf DVD bekommen und sehr oft gesehen, weil ich die Autos einfach zu knuddelig finde, vor allem Luigi und Guido *-* Den zweiten Teil habe ich sogar zweimal im Kino gesehen, weil er im Gegensatz zum ersten mehr Action hatte und Hook diesmal der Hauptcharakter war.

Aladdin: Der Film ist einfach zu romantisch und einfach nur zum Träumen. Doch auch die Charaktere müssen sich nicht verstecken, jeder hat etwas liebenswertes an sich und vor allem Großmaul Jago hat sich in mein Herz geschnattert. Vom Ginnie muss ich wohl gar nicht erst anfangen :D

Der König der Löwen: Mein allererster Lieblingsfilm. Ich hatte so viel Merchandise von dem Film und gewiss an die 15 Plüschies :D

Bambi: Ein wunderschöner Klassiker. Die Tiere sind zum Knutschen und ich weine heute noch, wenn Bambis Mutter stirbt.

Cap und Capper: Die Geschichte einer Freundschaft, die eigentlich nicht seien darf und für die es kein Happy End gibt. Auch hier liebe ich die Charaktere sehr, vor allem Mama Eule.

Rapunzel - neu verföhnt: Ehrlich gesagt, fand ich das Gesinge an manchen Stellen unerträglich, aber dennoch hatte der Film einen gewissen Reiz und ich habe ihn mir sogar noch mehrmals auf DVD angeschaut. Maximus und Pascal waren hier meine Favoriten :D


   

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Zakuro
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Re: Walt Disneys & Pixar

von Zakuro am 09.08.2011 23:50

Heyho =)
Auch ich muss gestehen, dass ich mit den ganzen Disney-Filmen aufgewachsen bin und sie auch noch heute schaue *monkey kyaa*

Meine Favoriten sind hierbei

Die Schöne und das Biest: Einfach nur meine unbestrittene Nummer 1! *Hach* Den habe ich schon als gaaaanz kleines Mädchen geliebt ;)

Cap und Capper: Ich liebe einfach die Mischung aus wunderschöner Story und Trauer.

Auch hier liebe ich die Charaktere sehr, vor allem Mama Eule.

Auch ich bin von den Charakteren immer wieder begeistert =)

Tarzan: Wundervolle Musik. Ich weiß noch, als ich den Film zum ersten Mal gesehen habe und mir direkt danach den Soundtrack gekauft habe :D

und natürlich

Der König der Löwen: Einfach immer wieder mitreißend. Und wenn Simbas Vater stirbt, könnte ich beinahe immer wieder weinen =( Aber Timon und Pumba haben einfach immer für die besten Lacher gesorgt :D

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Desmodenia
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Re: Walt Disneys & Pixar

von Desmodenia am 11.08.2011 12:03

Schöne und das Biest:



War so ziemlic der Film, der mich am meisten mit beeindruckt hat. Vor allem unser Biest hat mir als eben jenes fast besse gefallen, als der Prinz, wobei der definitiv zu den hübscheren der Disney Prinzen gehörte, auch wenn er wieder mal alle Klischees bediente.
Was Belle betrifft, so ist sie mir bis heute mit die sympatischste Protagonistin aus allen Disney Filmen. Ich mag sie einfach und ihr Daddy hat ja nun mal alles getoppt was es gibt. Ich sage nur die Szene im Keller mit all seinen Erfindungen. :D

Die Schöne und das Biest war der erste Disney Film, der (in der Ballsaal-Szene) das erste mal in der Geschichte des Zeichentrick Computeranimation nutzte. Zwar wurde die nur genutzt um vom Lyster eine Kamerafahrt auf die tanzende Belle und das Biest zu machen, doch war das damals einzigartig und wurde als Geniestreich gefeiert.

Aladdin



Hach, wer träumt nicht davon einen Flaschengeist zu haben, der einem Wünsche erfüllt, selbst wenn es nur drei sind und der Dritte die Freiheit des kleinen Wünschemeisters enthält. Aladdin wurde von den Disney Studios sehr schön interpretiert. Daraus entstant ein farbenfroher Trip ins Morgenland, welcher so bunt ist wie die Auslage auf einem Gewürzbasar. Sympathische, teils zu schießen komische Charaktere, einen supert bösen Oberbösewicht (den ich im übrigen absolut genial finde), Magie, Liebe und Freundschaft.

Ich habe Aladdin so oft gesehen, dass mir irgendwann die Videokasette kaputt ging, worüber ich sehr, sehr traurig war.

Aristocats



Aristocats ist der 20. abendfüllende Zeichentrickfilm der Walt-Disney-Studios aus dem Jahr 1970. Der Film kostete etwa 4 Millionen US-Dollar und spielte ungefähr 18 Millionen in den Kinos ein. Es ist zudem der erste Disney-Film, bei dessen Produktion Walt Disney (verstarb 1966) überhaupt nicht mitwirkte.

Vielleicht nicht so ein Bombastiswerk, wie andere Disney Filme, hat es doch einen sehr liebenswerten und vor allem süßen Charme. Die Story ist knuffig und die Charaktere sind sympathisch. Ein Film, der eindeutig auf ein sehr junges Publikum ausgerichtet ist, doch problemlos auch ältere Zuschauer in den Bann schlagen kann. Ich als Katzenfan und Liebhaber der frühen Jahrzehnte des zwanzigsten Jahrhunderts mag diesen Film bis heute und O´Malley ist ja mal der lässigste Kater auf Erden.



Die Musik ist ein angenehmer Mix zwischen Klassik, Jazz und Swing. Eben hörbar und man kommt nicht umhin mit dem Fuß mitzuwippen. Bemerkenswert übrigens, wie unverschämt nah die deutsche Syncro dem Original kommt.

Oliver & Co.



Eine sehr freie Interpretation der Disney Studios von Charles Dickens Oliver Twist, eingepackt in den urbanen Flair der späten Achtziger. Oliver und Co. spielte bei seinem ersten Einsatz in den USA etwa 53 Millionen US-Dollar ein, mehr als seine Vorgänger Basil, der große Mäusedetektiv und Taran und der Zauberkessel zusammen. Bei seiner Wiederaufführung im Jahr 1996 spielte er weitere 20,9 Millionen US-Dollar ein und Oliver & Co. wurde in den Staaten der 17.-erfolgreichste Film des Jahres 1988. Aufgrund dessen löste er zusammen mit dem Mischfilm Falsches Spiel mit Roger Rabbit disneyintern als auch in der Öffentlichkeit erste Stürme von Euphorie über die Trickfilmzukunft aus. Besonders erwähnenswert ist, dass Roy E. Disney, Peter Schneider und Jeffrey Katzenberg aufgrund dieses Erfolges entschieden, jährlich einen Zeichentrickfilm in die Kinos zu bringen.

Oliver & Co. war zudem erfolgreicher als In einem Land vor unserer Zeit, der am selben Tag in den US-Kinos startete. Weltweit nahm man Oliver & Co. mit gemischteren Gefühlen auf. In Deutschland zum Beispiel spielte er zwar mehr ein als Taran und der Zauberkessel, aber weniger als Basil, der große Mäusedetektiv oder auch Cap und Capper, die in Deutschland wesentlich besser abschnitten als in den USA.
Trotz seines großen Erfolges, gerade für die damaligen Verhältnisse der Disney-Trickabteilung, bezeichnen viele Oliver & Co. vorschnell als Flop oder den letzten der erfolglosen Filme der 1980er Jahre. Dies liegt wahrscheinlich an den überragenden Erfolgen der Filme, die nach Oliver & Co. folgten. Die 80 bis 300 Millionen US-Dollar schweren Arielle, die Meerjungfrau, Der König der Löwen und den Filmen dazwischen ließen Oliver & Co. schnell vergessen. Hinzu kommt, dass er zu sehr in seiner eigenen Zeit verwurzelt ist, sowohl von dem Stil als auch vom Setting her, als dass Oliver & Co. von der breiten Masse als zeitloser Klassiker angesehen werden könnte.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 11.08.2011 12:03.

Desmodenia
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Re: Walt Disneys & Pixar

von Desmodenia am 11.08.2011 12:31

Cinderella



Cinderella, bis einschließlich 1992 unter dem Titel Aschenputtel veröffentlicht, ist der zwölfte abendfüllende Zeichentrickfilm der Walt-Disney-Studios aus dem Jahr 1950. Er bezieht sich auf die gleichnamige Märchenfigur in einer Adaption von Charles Perrault. 1951 wurde der Film für jeweils einen Oscar in den Kategorien Bester Song, Beste Musik und Bester Tonschnitt nominiert. In den USA startete der Märchenfilm am 15. Februar 1950 in den Kinos, deutscher Kinostart war der 21. Dezember 1951.

Cinderella hatte eine lange Studio-Geschichte; manche Drehbücher stammten sogar aus den Dreißiger-Jahren. Erst 1948 beschloss man aber endgültig, Cinderella zu drehen. Dies war eine Zeit, zu der man nicht wusste, ob das Studio finanziell überleben würde. Der letzte große Erfolg, Schneewittchen und die sieben Zwerge (1937), lag immerhin über zehn Jahre zurück. Die Filme dazwischen, beispielsweise Pinocchio und Fantasia, hatten größtenteils Verluste beschert. Nach Bambi (1942) produzierten die Disney Studios vorerst keine weiteren abendfüllenden Filme. Stattdessen widmete man sich Übungsfilmen für den Staat und südamerikanischen Filmen (Drei Caballeros im Sambafieber (Saludos Amigos), Drei Caballeros). Anschließend stellte man kurze Cartoons zu abendfüllenden Programmen zusammen (Make Mine Music, Musik, Tanz und Rhythmus). Die Filme spielten die Kosten wieder ein, doch sie wurden keine großen Hits wie die Vorgänger-Spielfilme. Schließlich wurde von Walt Disney beschlossen, eine Geschichte mit einem „Mädchen in Not“ zu verfilmen. Warum ausgerechnet Cinderella ausgewählt wurde, dürfte wahrscheinlich auch damit zu begründen sein, dass Disney schon 1922 einen Cartoon zu der Geschichte gezeichnet hatte.

Cinderella ist vor allem durch die Mitwirkung von Disney's „Nine Old Men“ („Neun alten Männern“) bekannt. Zu dieser Crew gehörten unter anderem Eric Larson und Marc Davis, die hierbei die Hauptfigur entwarfen und entwickelten, Frank Thomas („Böse Stiefmutter“), Ollie Johnston (Stiefschwestern), Wolfgang Reitherman (Herzog und König), Milt Kahl (Prinz, Gute Fee) und Ward Kimball (Mäuse und Katze). Diese Zeichner waren schon bei Schneewittchen dabei und hatten im Laufe der Jahre viel zum spezifischen „Disney-Stil“ beigetragen. Insgesamt benötigte die Produktion eine Million Zeichnungen, an denen 300 Zeichner beteiligt waren. Die Chemiker des Disney-Labors verbrachten mehrere Monate mit der Austarierung der Farben, um die Charaktere und Szenen möglichst realgetreu darzustellen. Aus finanziellen Gründen, konnte man nicht allzu viel Geld für die Produktion des Filmes ausgeben. Man filmte daher die gesamte Geschichte mit echten Schauspielern, vergrößerte diese Aufnahmen dann auf Zeichenpapier-Größe, legte das Zeichenpapier darüber und malte anschließend darauf.

Der Film kostete etwa 2,9 Mio. US-Dollar (Ich möchte nur bedenken, dass uns diese Preise nicht mehr hoch vorkommen, aber für die damalige Zeit waren das utopische Summen). Die Produktion, einschließlich Film-Dreharbeiten, dauerte etwa zwei Jahre. Der Zeichentrick schlussendlich dauerte etwa ein halbes Jahr.

Schneewittchen



Schneewittchen und die sieben Zwerge ist der erste abendfüllende Zeichentrickfilm der Walt-Disney-Studios aus dem Jahr 1937, dem das Märchen Schneewittchen der Brüder Grimm zugrunde liegt. Dieser Märchenfilm bildete aufgrund seines großen Erfolges den Grundstein für eine Vielzahl von weiteren Familien-Zeichentrickfilmen aus dem Hause Disney.
Der Film gehört laut dem American Film Institute zu den 100 besten Filmen aller Zeiten. Auf der inflationsbereinigten Liste der erfolgreichsten Filme belegt der Film mit seinem Einspielergebnis von über 2,4 Milliarden US-Dollar zudem den dritten Platz.

Die Produktionsgeschichte von Schneewittchen und die sieben Zwerge ist trotz des hohen Alters dieses Filmes sehr gut dokumentiert, was die Bedeutung von Disneys erstem abendfüllendem Film in der Geschichte des Films unterstreicht. Hauptargument für die Entscheidung einen langen Zeichentrickfilm zu produzieren waren die Reaktionen auf Disneys bisherige Werke und vor allem Walt Disneys Enthusiasmus, der dem Gespött seiner Hollywoodkollegen standhielt.

Walt Disney entschloss sich aus mehreren Gründen dazu, einen abendfüllenden Zeichentrickfilm zu produzieren. Erstens lag es an seinem ständigen Streben nach Perfektion. Disney wollte stets neue und größere Herausforderungen ausprobieren und überwinden, das gehörte zu seinem Charakter. Zum Zweiten lag es daran, dass das Disney-Studio nur überleben konnte, wenn es seine Bandbreite vergrößerte. Damals verdiente das Studio nur Geld durch kurze Cartoons, die in den Staaten lediglich als Vorprogramm in den Kinos verwendet wurden, Merchandising und einige wenige Comics, wobei diese damals ebenfalls nur als Merchandising gelten können, da Disney sich durch deren Veröffentlichung bloß schnelles Geld und eine Popularitätssteigerung seiner Figuren erhoffte. Ein echtes Standbein des Unternehmens waren sie noch nicht.

Die Situation des Studios, welches in den vergangenen Jahren sehr hohes Ansehen erlangte, zeigt sich sehr gut in folgendem Beispiel: Die Walt Disney Productions erhielten 60 % der Einnahmen von jedem Film und dazu 20.000 US-Dollar Vorschuss auf jeden Cartoon. Auch wenn dies eine große Leistung für ein Studio ist, das bis dato nur kurze Zeichentrickfilme und gar keine Spielfilme produzierte, so ist zu bedenken, dass jeder Cartoon, nicht zuletzt aufgrund Disneys hoher Qualitätsanforderungen, 50.000 US-Dollar in der Produktion kostete. Ein Erstaufführungskino zahlte aber für einen Kurzfilm lediglich 150 US-Dollar pro Woche und Cartoon. Für abendfüllende Filme dagegen zahlten die Kinos 3.000 US-Dollar, womit für Disney die Rechnung klar gewesen sein müsste. Hinzu kommt, dass die genannten Zahlen für 1935 gelten, also zu der Zeit, als Disney einen neuen Vertrag mit United Artists abschloss, und bereits ein Jahr, nachdem Walt Disney die Idee für Schneewittchen und die sieben Zwerge entworfen hatte. Vor dem neuen Vertragsabschluss waren diese Eckdaten noch ungünstiger für Disney gewesen.

Als dritten Grund für die Entscheidung, einen langen Zeichentrickfilm zu produzieren, kann Disneys Erfolg mit seinen Cartoons und vor allem der dadurch aufkommende Respekt genannt werden. Das erste Kino, das ein gesamtes Programm nur mit einer Zusammenstellung von circa acht Kurzfilmen aus den Disney-Studios bestritt, befand sich 1934 in Stockholm. Diese Angelegenheit hat augenscheinlich Walt Disneys Vermutung bestätigt, dass Zeichentrickfilme Erwachsene einen ganzen Abend lang unterhalten können und nicht nur im Vorprogramm eines darauf folgenden Spielfilmes.

1935 bereisten Walt und sein Bruder Roy Oliver Disney Europa und machten bei dieser Tour in Paris halt, wo Walt eine Medaille des Völkerbundes erhielt. Am selben Tage lief in einem Kino in Paris als Hauptprogramm L´Heure joyeuse de Mickey avec Les Trois Petits Cochons, eine Zusammenstellung aus Micky Maus-Cartoons und dem Cartoon Die drei kleinen Schweinchen. So konnte sich Disney noch einmal vor Ort davon überzeugen, dass seine bereits gereiften Pläne funktionieren könnten. Zu diesem Zeitpunkt hatte er bereits das Märchen Schneewittchen und die sieben Zwerge als Vorlage ausgewählt.

Walt Disney wurde, vor allem in späteren Jahren, heftig dafür kritisiert, dass er seinen Namen bei den Produktionen seines Studios voranstellte, obwohl er weder als Drehbuchautor noch als Zeichner an den Filmen beteiligt war. Doch vor allem das Paradebeispiel Schneewittchen und die sieben Zwerge zeigt auf, wie sehr Walt Disney in der Produktion seiner Filme vertieft war. Er hatte einen kreativen Einfluss auf alles im Film. Wie bei anderen Filmen auch trug er die Arbeit sämtlicher Künstler zusammen, verband sie mit seiner eigenen Vorstellung und bewies sehr viel Enthusiasmus.

Walt Disneys Einfluss auf das, was sein erster großer Film werden sollte, begann bereits bei der Entscheidung, was denn die Grundlage für den Film werden sollte. Zum einem wollte er sich einen Jugendtraum erfüllen, denn mit 15 Jahren sah er eine Stummfilmaufführung dieses Stoffes, die mit vier Projektoren leicht asynchron auf vier Leinwände projiziert wurde – seitdem wollte er das Märchen selbst verfilmen. Zum anderen fand er besonders dieses Märchen für einen Trickfilm geeignet, da vor allem die Darstellung der Zwerge bei der Spielfilmproduktion problematisch war. Somit war der Zeichentrickfilm in dieser Hinsicht dem Spielfilm überlegen.

Walt Disney war von seiner Idee so sehr überzeugt, dass er sämtliche Stimmen überhörte, die seine Idee bezweifelten, darunter Hollywoods beinahe gesamte Elite, die Walts Projekt mit „Disneys Dummheit“ (Disney's Folly) betitelte, sowie auch sein Bruder und seine Schwester. Disney nahm eine Hypothek auf sein Haus auf und ging höchstpersönlich zu verschiedenen Banken, um das Geld zusammenzusammeln. Geld war nötig, da aus Disneys veranschlagten 250.000 US-Dollar bei einer 18-monatigen Produktionszeit schnell drei Jahre Produktionszeit und 1.500.000 US-Dollar Kosten wurden, eine für damalige Verhältnisse ungeheure Summe.

Ein gutes Beispiel lieferte Disney 1936 selbst, als er resümierte, wie er dem Leiter der Radio City Music Hall seinen noch lange nicht fertigen Film zeigte und dieser den Film sofort buchte. Weiter erzählte Disney, wie er, nachdem sein Bruder Roy dies arrangiert hatte, einen Bankier traf, der Disney eine Viertelmillion vorstrecken sollte. Nachdem Disney einige Stücke aus dem Film zeigte, wandte sich der Bankier mit einem Gähnen ab und bemerkte, wie schön der Tag doch sei. Dann, so Disney, drehte sich der Bankier um und bejubelte das kommerzielle Potential im Film, um schließlich einzuwilligen. Einen anderen Bankier hatte Walt Disney solange eingewickelt, bis dieser nicht nur Geld für seinen aktuellen Film vorstreckte, sondern auch für Pinocchio.

Auch die Mitarbeiter riss Disney mit, so dass viele freiwillig Überstunden machten und eigene Ideen einbrachten, um das Projekt zu perfektionieren. Gemeinsam mit Walt Disney, der bei jeder Storykonferenz anwesend war, besprachen sie die Möglichkeiten des Films. Für manche war Disney sogar zu enthusiastisch. Er selbst, viele Mitarbeiter, einige Bankiers und Roy erzählten im Laufe der Jahre, dass der Film nie fertig geworden wäre, hätte es nicht Druck von Seiten der finanziell interessierten Leute – hauptsächlich Roy Disney und die Bankiers – gegeben. Denn jedes mal wenn die Technik voranschritt, wollte Walt Disney alles mit der neuen Technik neu drehen. Dies bezieht sich namentlich auf die Multiplan-Kamera, die 1937 fertiggestellt wurde und im Oscar-prämierten Cartoon The Old Mill getestet wurde. Walt Disney wollte daraufhin alle Szenen, in denen man diese Kamera effektiv hätte einsetzen können, neu drehen, was man ihm aber ausredete, weshalb es nur wenige Multiplan-Szenen in Schneewittchen und die sieben Zwerge gibt.

Auf der Suche nach Perfektion entschied sich Disney zudem, mehrere Szenen zu streichen, zum Teil während der Produktion, aber auch aus dem fertigen Film. Zum einen wäre da die Szene zu Beginn, in der Schneewittchens Mutter stirbt, zum anderen zwei lustige Szenen von Ward Kimball, der die Zwerge beim Suppe essen und beim Bau eines, aus ihrer Sicht, überdimensionalen Bettes für Schneewittchens zeichnete. Disney selbst tat diese Entscheidung so leid, dass er Kimball bei sich zu Hause anrief und nochmals dafür entschuldigte, dass er die von ihm geliebte Suppenszene rausschneiden musste. Auch über die Songauswahl hatte Disney das letzte Wort. Aus den 25 für den Film geschriebenen Liedern wählte er die acht aus, die im endgültigen Film vorkommen.

Schneewittchen und die sieben Zwerge artete in ein riesiges und schweres Unterfangen aus, erst recht für ein an sich kleines Studio, dessen bisherige Filme nicht einmal eine zweistellige Laufzeit erreichten. Zur Spitzenzeit arbeiteten 750 Künstler am Film, darunter 32 Hauptzeichner, 102 Assistenzzeichner, 167 Inbetweener, 20 Layouter, 25 Hintergrundmaler, 65 Spezialeffektzeichner und 158 ausschließlich weibliche Tuscherinnen und Koloristinnen. Unbekannt ist die Anzahl der Tontechniker und der Techniker, die im Labor nachforschten, welche die perfekte Methode ist, um die Farben in der gewünschten Form auf die Leinwand zu bringen. Damals änderten sich die Farbtöne noch stark auf dem Weg von der eigentlichen Zeichnung zur Projektion im Kino. Bei dieser Forschung machten sich die experimentellen Silly Symphonies nützlich, in denen man nach Start der Schneewittchen-Produktion auch dunklere, natürlichere Farben ausprobierte, um zu testen, welche Farben angenehmer für die Zuschauer seien. Disney wurde vorher gewarnt, dass niemand 80 Minuten lang die grellen Cartoon-Farben aushalten würde.

Ein weiteres Problem war die große Anzahl an Spezialeffekten, da in einem Zeichentrickfilm alles, was sich bewegt, aber keine Figur ist, als Spezialeffekt anzusehen ist. Rauch, Wasser, Wolken, Staub und ähnliches mussten von der Spezialeffektabteilung bearbeitet werden – alles ist im Film reichlich vorhanden. Jede Kamerabewegung, jeder Kamerawinkel, jede Platzierung der Beleuchtung und jeder Handlungsschnipsel wurde von den Layoutern, Chefzeichnern, dem Storyteam und Disney persönlich ausdiskutiert.

Inspiration fanden sie bei damaligen Filmen, so ist zum Beispiel die Verfolgungsjagd zwischen den Zwergen und der Hexe an David Wark Griffiths Spielfilm Intolerance angelehnt. Bei der Gestaltung der Figuren hatte man außerdem bestimmte Prominente im Hinterkopf. So sollte der Prinz wie der junge Douglas Fairbanks aussehen, Schneewittchen wie der damalige Star Janet Gaynor und das Pferd des Prinzen wie das Pferd des Westernstars Tom Mix. Die Wutausbrüche der Königin entstanden nach der Studie von Charles Laughton in The Barrets of Wimpole Street, während Harpo Marx als Grundlage für den Charakter des Zwergs Seppl diente.

Eine der ersten gemeinsamen Ideen betraf die Handlung des Films. Man entschied sich sehr früh dafür, mehr Augenmerk auf die Zwerge zu legen, als es die Gebrüder Grimm taten. In der Vergangenheit hatte sich gezeigt, dass lustige Nebenfiguren wie Goofy und Donald Duck in den Micky-Maus-Comics notwendig sind.

Um die Kreativität der Künstler und die Atmosphäre im Studio zu perfektionieren, entschied sich Walt Disney dafür, die Künstler keinem Zeitdruck auszusetzen. Weder mussten die Zeichnungen in einer bestimmten Zeitspanne angefertigt werden, noch verlangte man eine Mindestanzahl von Zeichnungen pro Tag. Die Überstunden, die freiwillig gehalten wurden, entlohnte Walt Disney mit Prämien. Viel Arbeit steckten die Künstler vor allem in den Realismus der Zeichnungen und Bewegungen im Film, denn Schneewittchen sollte ein Spielfilm werden, kein Cartoon. So kommt es zu realistischen Hintergründen und dem real aussehenden Haus der Zwerge und auch zum erstmaligen Einsatz von Rotoskopie bei den Disney-Studios. Damit werden vorher aufgenommene Bewegungen von Schauspielern überzeichnet, um der Realität möglichst nahe zu kommen. Vor allem beim Prinzen kann man erkennen, dass dieses Verfahren genutzt wurde.

Es existieren drei verschiedene deutsche Synchronfassungen des Films. Da trotz Verhandlungen Deutschlands mit Disney ein Ankauf des Films nicht realisierbar war, entstand die erste deutschsprachige Synchronisation im Frühjahr 1938 in Wien, kurz vor dem Anschluss Österreichs an das Dritte Reich. In dieser deutschen Originalversion von 1938 lieh die Theater- und Filmschauspielerin Paula Wessely Schneewittchen die Sprechstimme. Der Zwerg „Chef“ wurde in dieser Fassung von dem 1933 aus Deutschland geflohenen und 1944 in Auschwitz ermordeten Schauspieler Otto Wallburg gesprochen. Es ist unklar, ob die Synchronfassung in Österreich noch vor dem Krieg öffentlich gezeigt wurde.

Am 25. Juni 1948 lief der Film erstmals nach dem Krieg im Atlantik-Filmverleih, Wien in Österreich an. Die bundesdeutsche Erstaufführung erfolgte erst am 24. Oktober 1950 in Köln im Verleih der deutschen RKO, Frankfurt/Main – in der Synchronisation von 1938. Im Dezember 1957 wurde die Erstsynchronisation letztmalig im Verleih der Herzog Filmverleih GmbH, München in der Bundesrepublik Deutschland wiederaufgeführt. Für die Wiederaufführung im Walt Disney Filmverleih, Frankfurt/Main im November 1966 entstand bei Simoton Film GmbH, Berlin die zweite Synchronisation (Buch, Dialogregie und Liedertexte: Eberhard Cronshagen; Musikalische Leitung: Heinrich Riethmüller). In dieser Fassung war Uschi Wolff die Sprechstimme, Susanne Tremper die Gesangsstimme von Schneewittchen. Die zweite Fassung war gegenüber der ersten Synchronisation deutlich modernisiert, geglättet und „kindgerechter“ gestaltet. Die dritte Synchronisation entstand 1994 als „Direct-to-Video-Synchro“ für die Erstveröffentlichung des Films auf VHS-Video bei der Berliner Synchron GmbH Wenzel Lüdecke (Regie, Buch- und Textbearbeitung: Lutz Riedel). Schneewittchens Rolle wurde von Manja Doering gesprochen und von Alexandra Wilcke gesungen.

Die dritte Synchronisation stellt bei den Liedertexten teilweise eine wilde Mischung aus den deutschen Texten von 1938 und 1966 dar. So wurde der Text des Liedes des Prinzen nahezu wörtlich aus dem Textbuch von 1938 entnommen („Singen, immer nur Singen“ statt „Ein Lied will ich Dir singen“, 1966). Die alten Synchronisationen sind heute aus dem Verkehr gezogen und dürfen offiziell nicht mehr verwendet werden.

In der Bearbeitung von 1994 wurden aus technischen Gründen Teile der Originalfassung verwendet.

Im Gegensatz zu späteren Disney-Filmen wurde bei der Produktion bereits im Vorfeld Wert darauf gelegt, den Film international vermarkten zu können. Deswegen wurden vom Disney-Studio bereits bei der Produktion verschiedene Hintergründe verwendet, um etwa Inschriften, Buchtexte und Namen der Zwerge in verschiedene Sprachen zu adaptieren.

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SoraUltima
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Re: Walt Disneys & Pixar

von SoraUltima am 14.08.2011 14:56

Schöne und das Biest
*schwärm* ja das war wirklich einen Meilenstein mit dieser Szene im Ballsaal.
Was das Biest angeht so gefiel er mir auch immer miit seiner Art, aber als Prinz gefiel er mir dann nich mehr so. xD
Die kleine sprechende Tasse fand ich damals so knuffig und natürlich Lumiere den Kerzenständer. xD
Wer in diesem Film am meisten genervt hat wa dieser Gaston. -.-

Oliver & Co.
Ja das war ein echt genialer Film. Ich fand den kleinen Chihuahua am besten, ich glaub Dito hieß er.
Die Musik fand ich so geil, ich hab sie damals sogar mal aufgenommen. xD
Oliver ist soo knuffig und ich fand es so süß als er am Ende bei dem kleinen Mädchen blieb.

Cinderella
Mein Lieblings-Märchen Film von Disney. Ich ziehe diesen Film weit Schneewittchen vor.
Cinderella wird zwar etwas naiv dargestellt oder einfach zu gutmütig.
Die Mäusa fand ich anfangs so süß und später haben sie dann doch etwas genervt mit ihren Piepsstimmen.


Der Schatzplanet
Jim Hawkins ist ein fünfzehnjähriger Junge, der bei seiner Mutter auf dem Planeten Montressor lebt, die sich und ihren Sohn mit ihrem Gasthaus durchzubringen versucht. Schon mehrmals ist Jim, ein leidenschaftlicher Solarsurfer, mit dem Gesetz in Konflikt gekommen, gerade erst ist er wieder von der Polizei nach Hause gebracht worden. Heimlich träumt er von einer Zukunft als Raumfahrer, wie sein Vater einer war, aber Hoffnung hat er kaum. Selbst der Wissenschaftler Dr. Dalbert Doppler, ein alter Freund der Familie, hält ihn für einen Versager.

Dann beobachtet Jim, wie in der Nähe des Gasthauses ein Raumschiff abstürzt. Dem Wrack entsteigt der alte Pirat Billy Bones, der Jim gerade noch eine mysteriöse goldfarbene Kugel anvertrauen und ihm eine Warnung („Hüte dich vor dem Cyborg!") ins Ohr flüstern kann, bevor er stirbt. Als kurz darauf seine Verfolger auftauchen, können Dr. Doppler und die Hawkins' nur knapp entkommen. Das Gasthaus geht hinter ihnen in Flammen auf. Sie flüchten zu Doppler, wo Jim feststellt, dass die Kugel einen verborgenen Mechanismus beinhaltet: Sie ist eine holografische Schatzkarte, die den Weg zum geheimnisvollen „Schatzplaneten" weist, auf dem der legendäre Piratenkapitän Nathaniel Flint seinen unermesslichen Schatz, die „Beute aus den tausend Welten", versteckt haben soll.


Am Weltraumbahnhof angekommen, gehen die beiden an Bord des Sonnensegelschiffs R.L.S. Legacy, das von der resoluten Captain Amelia kommandiert wird. Sie und ihr erster Offizier Mr. Arrow sind absolut nicht glücklich mit der zwielichtigen Besatzung, die Doppler angeheuert hat, gehen aber trotzdem auf Fahrt. Jim wird zum Schiffsjungen und dem charismatischen Smutje Long John Silver zugeteilt – der sich als menschenähnlicher Alien-Cyborg entpuppt.


Obwohl er anfangs misstrauisch ist, fasst Jim bald Vertrauen zu Silver. Dieser nimmt ihn gegenüber der grobschlächtigen Besatzung in Schutz und zeigt ihm alles, was man über die Arbeit auf einem Sonnensegelschiff wissen muss. Für den Jungen wird er zu einem Ersatz für seinen eigenen Vater, der die Familie vor Jahren im Stich ließ. Als das Schiff dann jedoch in den Einflussbereich einer Supernova gerät und Jim für die Sicherheitsleinen zuständig ist, durchtrennt der bösartige Mr. Scroop die Leine von Mr. Arrow. Der erste Offizier wird in den Weltraum geschleudert, und die Besatzung gibt Jim die Schuld. Erneut ist er überzeugt, ein Versager zu sein.


Kurz vor der Ankunft beim Schatzplaneten spielt Jim Verstecken mit Silvers treuem Gefährten, dem Formwandler Morph. Als er ihn unter Deck in einem Fass findet, hört er ein Gespräch der Mannschaft mit: Es stellt sich heraus, dass Silver und die Anderen Piraten sind und sich haben anheuern lassen, um die Beute aus den tausend Welten zu rauben. Silver behauptet, er sei nur so nett zu Jim gewesen, um ihn zu täuschen. Nun ist der Zeitpunkt der Meuterei gekommen, aber dank Jim können er und Dr. Doppler mit dem Captain und Morph fliehen. Sie stürzen mit einem Beiboot ab, wobei Amelia schwer verletzt wird.


Jim und Morph, der die Schatzkarte an Bord der Legacy versteckt hat, machen sich auf die Suche nach einem Unterschlupf und treffen dabei auf den verwirrten Roboter B.E.N., der seit den Tagen von Kapitän Flint ein einsiedlerisches Dasein auf dem Schatzplaneten fristet. Er führt sie zu seinem Haus, das bald darauf von Silver und seinen Leuten umstellt wird. Durch ein geheimes System von unterirdischen Gängen gelangen Jim, B.E.N. und Morph zum Beiboot und holen die Schatzkarte von Bord der Legacy. Dabei müssen sie jedoch einen Kampf mit Mr. Scroop austragen, den Jim nur knapp für sich entscheiden kann. Dabei erfährt er auch, dass er nicht die Schuld an Mr. Arrows Tod trägt.


Zurück in B.E.N.s Haus werden die Freunde von Silver und seiner Bande erwartet, die Jim zwingen, die Schatzkarte zu aktivieren. Alle gemeinsam folgen sie der holografischen Spur und finden ein gewaltiges Portal, das Captain Flint einst benutzte, um in allen Teile der Galaxie auf Raubzüge zu gehen. Mithilfe von B.E.N.s bruchstückhaften Erinnerungen lassen sie sich von dem Portal ins Zentrum des künstlich erschaffenen Schatzplaneten bringen, wo sie die Beute aus den tausend Welten finden. Doch just, als Jim Silvers Unaufmerksamkeit ausnutzen will, um mit seinem Teil der Beute zu fliehen, stoßen er und B.E.N. auf die sterblichen Überreste von Captain Flint – der immer noch die verlorene Gedächtnisplatine des Roboters in den Händen hält. Als sie wieder eingesetzt ist, erinnert sich dieser sich an Flints geheimen Plan: eine Falle, die den Planeten in die Luft sprengt, wenn ein Unbefugter die Schatzkammer betritt. Jim gelingt es, Flints Schiff, das mit einem Teil des Schatzes beladen ist, wieder in Gang zu bringen, doch dann kommt Silver an Bord. Bevor jedoch ein Kampf zwischen ihnen ausbrechen kann, wird das Schiff von einem Energiestrahl getroffen und Jim fällt über Bord. Obwohl Silver die Gelegenheit hätte, mit dem Rest des Schatzes zu entkommen, opfert er im letzten Moment doch noch die größte Chance seines Lebens und rettet dem Jungen das Leben.


Um sie herum beginnt der Planet auseinanderzubrechen. Silver und Jim können mit B.E.N. und Morph gerade noch zur Legacy entkommen, während der Schatz im Feuer verglüht. Das Schiff ist jedoch zu schwer beschädigt, deswegen fliegt Jim zum Portal und stellt es auf Montressor ein. In allerletzter Sekunde kann die Legacy entkommen, während der Schatzplanet hinter ihr explodiert. In der allgemeinen Freude bemerkt nur Jim, dass Silver, dem wegen Meuterei das Gefängnis droht, sich heimlich davonmachen will. Er lässt ihn jedoch angesichts ihrer Freundschaft ziehen, nachdem der alte Pirat ihm Morph anvertraut hat.


Einige Zeit später hat Jims Mutter mit dem Geld, das Silver seinem Schützling noch kurz vor seiner Flucht geschenkt hat, ihr Gasthaus wieder aufgebaut. Doppler und Amelia haben geheiratet und Kinder bekommen, und Jim ist mittlerweile Kadett der Galaktischen Marine. Bei der Einweihungsfeier sieht er zu den Sternen hinaus und denkt an Long John Silver, der sich trotz allem als guter Freund erwiesen hat.


Der Schatzplanet - I´m still here

Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.08.2011 15:16.

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